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Ausbau der Radkammer

Aufwältigung eines alten Tages(Kunst)schachtes

weitere Erforschung des hiesigen Bergbaues

 

Ausbau der Radkammer

1998 machte es sich erforderlich die bis zu 8,60m hohe Radkammer zu sanieren, da der Holzausbau in dieser Höhe nicht regelmäßig kontrolliert werden kann. In 7m Höhe wurden deshalb Druckluftrohre als Firstausbau eingebracht. Es war der Bau bis zu drei Bühnen notwendig um diese Arbeiten auszuführen. Die Breite der Radkammer beträgt zwischen 5m - 6m.

Ebenfalls machte sich das Einbringen von 1,80m langen Spreizhülsenankern erforderlich, was einen Kompromiss darstellte. Nach dieser aufwendigen und dauerhaften Sanierung reifte alsdann der Gedanke früher oder doch wohl eher später wieder ein Wasserrad einzubauen, um diese alte Technik den Besuchern vorführen zu können.
Da das Wasserrad bis 1805 in Betrieb war, so ist es wohl nicht ganz unmöglich das sich ca. 200 Jahre später wieder eines an dieser Stelle befinden wird. 1865 wurde allerdings an dieser Stelle ein Natursteingewölbe errichtet welches nun im Jahr 2000 in der Radkammer, also von "außen", neu gemauert wird.

 

 

 

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Aufwältigung eines alten Tages(Kunst)schachtes

Ebenfalls im Jahr 2000 begannen die Arbeiten am alten Tagesschacht (Nr.2). So wurde der Schachtkopf freigelegt und vom festen Gestein her neu aufgemauert, ca 2,00m hoch. Der festgestellte Querschnitt beträgt 1,80m x 4,00m. Da hier ebenfalls mal ein Wasserrad gestanden hat, wird es da wohl noch einige Überraschungen geben.

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Weitere Erforschung des hiesigen Bergbaues

1998 wurde das Gesenk in der "Nachbarschaft" gesümpft und ausgegraben (Nr 7). Hervor kamen zwei hölzerne Wasserrohre, welche zum manuellenhochpumpen des Wassers dienten. Im Holzausbau waren Fahrten eingelassen und ein Haspelfuß wurde ebenfalls geborgen. Zur Erhaltung wurde alles im Wasser belassen. Das Gesenk erreichte eine Teufe von 11m. Zur großen Überraschung ging eine 12m lange Strecke in 10m Teufe ab. Sie hat einen Querschnitt von 0,60 x 1,40m.

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Zu Beginn der Sümpfung ist schon links die Holzröhre zu erkennen
Blick von unten nach oben. Rechts ist eine Fahrt (Leiter) und gleich daneben liegt die Holzröhre, welche auf einer anderen aufgesteckt wurde (Bildmitte unten). Länge der Röhre 3,40m)
Blick in den Pumpensumpf, der tiefsten Stelle im Gesenk. Quer durch das Bild geht die Holzröhre. An den schoen geschlegelten Seitenstoß führt in Kopfhöhe ein Gequäle, welches Zusitzende Wässer gleich in den Sumpf leitete

Nach Beendigung der Erkundungsarbeiten wurde auch gleich der 106m tiefe Kunstschacht gesümpft, er war aber leider bis auf 4m später wieder verfüllt worden. So dicht liegen halt auch im Bergbau Erfolg und Niederlagen zusammen. Die Zukunft wird zeigen ob da nochmal ein Versuch gestartet wird.
 

Weiter entdeckte man bei Aufwältigungsarbeiten folgende Jahreszahlen.

Jahresstufe 1833 mit Längenangabe 100 11/16 Lachter

Jahresstufe 1839 und 138,35 Lachter

1840 und 177 Lachter

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